12. Methoden für den Hauskreisabend

1. Einen ð Brief an jemanden aus der Geschichte schreiben (z.B. an den Jünger Petrus) oder einen erdachten ð Brief zur Geschichte beantworten.

2. Verschiedene ð Textstellen zu einem Thema zusammenstellen (z.B. was sagt die Bibel zum Thema: Sünde) und den Zusammenhang gemeinsam herausarbeiten (z.B. eine Geschichte die in verschiedenen Evangelien erzählt wird à synoptischer Vergleich).

3. Die Teilnehmer ð schreiben selbst einen Zeitungsartikel zu einem biblischen Text.

4. ð Das Leben einer Person (z.B. Paulus) innerhalb einer Bibelstelle darstellen. (Herkunft, Zeit Wirken, Beruf, Berufung, Auftrag, etc.)

5. Wen ein bestimmtes ð Thema die Hauskreisgruppe beschäftigt, dieses Thema zum Gegenstand eines Hauskreises machen. (z.B. Probleme in der Schule, im Studium, im Beruf, in der Familie, in der Gemeinde...)

6. ð Eine weniger bekannte Person der Bibel vorstellen.

7. Eine Bibelarbeit ð mit Hilfe einer Landkarte gestalten. (z.B. den Auszug Israels aus Ägypten veranschaulichen)

8. Ein Hauskreisthema zu einem ð Begriff aus der Bibel. (z.B. Licht, Wasser, Salz)

9. Eine ð Bibelarbeit zu bestimmten Fragen. (Was bedeutet Erwählung, Berufung? etc.)

10. Ein Hauskreis zum Thema: ð Mein Umgang mit Geld (dem Fernsehen etc.) aus biblischer Sicht. (oder z.B. Wie hat Jesus gebetet, wie Paulus, wie bete ich?)

11. ð Festhalten aller Äußerungen zu einer Frage auf z.B. einer Tapetenrolle, ohne Kommentar, erst anschließend die Antworten besprechen. (ð Brainstorming)

12. ð Zeichnen bzw. Malen. Jeder hat 15 Minuten Zeit. Er soll etwas zu einem bestimmten Thema malen. (z.B. "So sieht zur Zeit mein Leben mit Jesus aus!") Nach 15 Minuten werden eventuell Vierergruppen gebildet. Zunächst sollen die anderen sagen, was sie aus der Zeichnung herauslesen.

13. Die sogenannte ð V ä s t e r å s ­ M e t h o d e . Stilles Lesen des Bibelabschnittes. Beim Lesen notieren sich die Teilnehmer am Rand des Textes Zeichen in ihrer Bibel. (circa 10 Minuten).

Diese sollte geladen werden! Västeris-Methode

 

14. ð Bibel teilen oder auch 7-Schritte-Methode.

1.Schritt: Gebet
Zu Beginn steht ein Gebet, das die Gruppe auf Gott und sein Wort "hinordnen" soll, ein Gebet der Sammlung und der Öffnung für Christus, unseren Herrn.

2.Schritt: Den Bibeltext vorlesen
Den Text zwei mal vorlesen lassen, wenn möglich nach unterschiedlichen Übersetzungen.
Bei der Auswahl des Textes sollte darauf geachtet werden, daß der Text den Teilnehmer die Möglichkeit bietet, sich darin wiederzufinden. Texte mit Personen eignen sich besser als Einstieg, weil Personen uns direkter ansprechen.

3.Schritt: Wir lassen Gott in der Stille zu uns sprechen
Stille ist notwendig, um das Gehörte mit dem Herzen und nicht nur mit dem Verstand zu begreifen. Dazu bedarf es schon einiger Minuten, um der Hektik des Alltags zu entrinnen.

4.Schritt: Wir wählen ein Wort oder einen Vers aus
Jeder Teilnehmer (der Reihe nach) liest das Wort oder den Vers vor, der ihm am wichtigsten erscheint.
Dieses Vorgehen zeigt, daß die Worte der Bibel uns persönlich meinen. Es geht nicht darum, was "man" wohl an einem Text bemerkenswert finden könnte, sondern wo "ich" in diesem Text gemeint bin.

5.Schritt: Wir erläutern, warum Wort oder Vers uns beeindruckt haben
Jetzt erklärt möglichst jeder (der Reihe nach), warum Wort oder Vers "angekommen" sind. Mit diesem Vorgehen stellen wir den Bezug, die Verbindung her, zwischen der "alten" Bibel und unserer eigenen Situation.

6. Schritt: Wir führen ein Gespräch über den Text
Dieses Gespräch sollte unbedingt bei den zuvor geäußerten Reaktionen der einzelnen ansetzen, bei Gemeinsamkeiten und Unterschieden.

7.Schritt: Wir schließen mit einem Gebet
Dieses Schlußgebet sollte Bezug haben zum Text. Es kann frei formuliert oder als gemeinsames Gebet auf einem Psalm basieren.
Wie im Eingangsgebet wird hier sichtbar, daß unser Suchen nach dem Sinn der Schrift des Segens Gottes bedarf. Und auch der Schritt, der nun folgt, nämlich das Gehörte und Besprochene im täglichen Leben umzusetzen, wird nur gelingen, wenn Gottes Liebe und Ermutigung uns begleitet. Dann sind wir ein lebendiger Brief, nicht mit Tinte geschrieben, sondern in die Herzen. (2. Kor 3, 2f.)

zurück