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Manchmal ist mein Gebet so wie ein Arm,
den ich nach oben recke,
um dir zu zeigen, wo ich bin,
inmitten von Menschen.

Manchmal ist mein Gebet so wie ein Ohr,
das auf ein Echo wartet,
auf ein leises Wort,
einen Ruf aus deinem Mund.

Manchmal ist mein Gebet wie eine Lunge,
die sich dehnt,
um frischen Wind in mich hineinzuholen -
deinen Hauch.

Manchmal ist mein Gebet wie eine Hand,
die ich vor meine Augen lege,
um alles abzuschirmen,
was mir den Blick verstellt.

Manchmal ist mein Gebet so wie ein Fuß,
der fremden Boden prüft,
ob er noch trägt, und einen Weg sucht,
den ich gehen kann.

Manchmal ist mein Gebet so wie ein Herz,
das schlägt,
weil es ohne seinen Schlag das
Leben nicht mehr weitergeht.

Manchmal ist mein Gebet
nur ein gebeugter Kopf vor dir -
zum Zeichen meiner Not
und meines Dankes an dich.

EINMAL WIRD MEIN GEBET so wie ein Auge sein,
das dich erblickt,
wie eine Hand, die du ergreifst -
das Ende aller Worte.

Paul Roth

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