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Gebet II

Wir sollten immer daran denken, daß wir wie kleine Kinder zum Gebet kommen sollen – und daß Gott sich immer über unser Kommen freut. Der große Ankläger könnte Ihnen einreden wollen: "Das ist ein furchtbares Gebet. Die Grammatik stimmt hinten und vorne nicht. Außerdem ist es egozentrisch!" Aber Gott sagt: "Das ist mein Kind! Ich freue mich darüber, daß mein Kind kommt und mit mir zusammen sein möchte. Das ist ein schönes Gebet!" In genau demselben Sinn wie ein kleines Kind niemals ein schlechtes Bild malen kann, kann ein Kind Gottes niemals ein schlechtes Gebet sprechen. Weil Gott sich freut an unserem Kommen.

Richard J. Foster

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