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In der Werkstatt Gottes

Ein Werkstück (z.B. ein Schrank) in seiner Entstehungsphase in einer Tischlerei kann von einem zufällig vorbeikommenden Besucher als häßlich, unvollkommen und nicht zu verwerten bezeichnet werden. Aber Gott (als Tischlermeister) sagt:
"Besucher, schweig‘ stille, Du weißt nicht wie dieses Möbelstück nach meiner liebevollen Behandlung aussieht. Zwar muß ich noch die eine oder andere Stelle wegschneiden, auch muß ich noch kräftig hobeln, aber wenn ich dann daran gehe den letzten Schliff mit dem Schmirgelpapier anzubringen, dann mag Du noch einmal vorbeikommen und dann Dein Urteil abgeben!"

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