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Vollkommenes Vertrauen

Unsere Abhängigkeit
von der göttlichen Vorsehung ist der feste Glaube,
dass Gott uns helfen kann und will.
Dass er es kann, versteht sich,
weil er allmächtig ist;
dass er es will, liegt auf der Hand,
weil er es an so vielen Stellen der Heiligen Schrift versprochen hat
und weil er alles,
was er verspricht,
unendlich treu erfüllt.

Christus ermuntert uns zu diesem Vertrauen,
wenn er sagt:

"Was ihr im Gebet auch erbittet,
glaubt daran, dass ihr es bereits erhalten habt,
und es wird euch gehören."

Der Apostel Petrus legt uns ebenfalls nahe,
alle Sorgen auf den Herrn zu werfen,
der sich um uns kümmert.
Und warum sollte sich Gott nicht um uns kümmern,
wo er doch seinen Sohn,
und mit ihm alles, gesandt hat?

Augustinus sagt:
Wie kannst du daran zweifeln,
dass Gott dir Gutes gibt,
wo er doch für dich das
Böse auf sich genommen hat.

Mutter Teresa

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