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Du sorgst für mich

Ich will nicht sorgen, wenn ich meinem Tag nicht gewachsen bin,
wenn die vielen Aufgaben mich bedrängen,
die vielen, kleinen Dinge, die zum Leben nötig sind.

Ich will sie ernst nehmen, aber mich nicht sorgen.
Du sorgst für mich.
Daß ich lebe macht deine Güte.
Daß ich überstehe, kommt von dir.
Nichts kann ich tun, wenn du mich nicht führst.

Was geschieht ist dein Werk.

Dir vertraue ich mich an.

In deiner Hand ist mein Schicksal,
in deiner Hand sind Menschen und Völker, Leben und Tod.

Wem soll ich mich anvertrauen, außer dir?

Jörg Zink

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